Aus den Fängen bekommen

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Lisa Neugebauer

Erinnern ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Vielleicht nicht das Patentrezept zum richtigen Erinnern, aber einen umfangreichen Denkanstoß bietet der Verein Jugend- & Kulturprojekt am 14. Februar im Dresdner Kulturrathaus.

Der 13. Februar: Für Dresden ein schwarzer Tag im Kalender, seit die Alliierten die Stadt 1945 bombardierten. (mehr …)

Gedenken, Trauern, Blockieren

Von Tanja Rudert

Zum diesjährigen 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar gab es statt eines Tages Ausnahmezustand ein Wochenende mit verstreuten Aktionen, die alle weitgehend friedlich blieben.

Dass es zum diesjährigen 13. Februar eher ruhig bleiben würde, war abzusehen. Dennoch waren unter anderem das Bündnis Dresden Nazifrei und der Studentenrat der TU Dresden (mehr …)

Gedenken überdenken

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Catharina Jäger

Eine internationale Konferenz beleuchtet am 14. Februar unter dem Titel „Gedenken in Dresden“ die Ereignisse rund um den 13. Februar und das Thema Gedenkkultur.

Im Büro des Vereins Jugend- und Kulturprojekt in Dresden laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. (mehr …)

Nazis raus?

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Tanja Rudert

Zum diesjährigen 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens geht es wieder um die Frage des angemessenen Gedenkens – auch in der Hochschullandschaft.

Neben Prüfungszeit und Semesterende beschäftigt die Dresdner Studenten im Spätwinter noch etwas anderes: der 13. Februar. In den vergangenen Jahren instrumentalisierten Rechtsradikale diesen Tag, um in Dresden mit ihrem „Trauermarsch“ einen falschen Opfermythos zu propagieren. Auch für den diesjährigen 14. Februar liegt eine Anmeldung für eine Demonstration mit rechtem Hintergrund vor. (mehr …)

Dresdens Widerstand

13. Februar 2014, Foto: Maximilian HühnergarthVon Toni Gärtner

Dresden, oder vielmehr die Dresdener Bürger haben es geschafft: Der ehemals größte Neonaziaufmarsch Europas in der sächsischen Landeshauptstadt musste dem zivilgesellschaftlichen Engagement der Menschen am 13. Februar 2014 erstmals restlos weichen. Nachdem der „Trauermarsch“ rechter Gruppierung bereits am Abend des 12. Februar kurzfristig offiziell abgesagt wurde, kam es (mehr …)

(K)ein Platz für Nazis

Theaterplatz Dresden, 12. Februar 2014, Foto: Maximilian HühnergarthVon Toni Gärtner

Was offiziell nur als kleine stationäre Kundgebung angemeldet und kommuniziert worden war, stellte sich als fackelschwingender Demonstrationszug durch die Dresdner Innenstadt heraus: Knapp 500 Neonazis marschierten laut Polizeiangaben am gestrigen Abend (12. Februar) vom Theaterplatz vorbei am Taschenbergpalais und in Sichtweite der Frauenkirche durch Dresden. (mehr …)

Alle Jahre wi(e)der

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Toni Gärtner

Alljährlich missbrauchen rechte Gruppen in Dresden den 13. Februar für ihre Ideologie. Auch 2014 regt sich dagegen Widerstand.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 hinterließen alliierte Bomberverbände in Dresden ein Trümmermeer mit bis zu 25 000 Toten. Zum Jahrestag der Bombardierung versuchen rechtsextreme Gruppen seit den 90ern alljährlich, dieses Ereignis zu instrumentalisieren. Dabei stilisieren sie den Mythos der schutzlosen Kulturstadt ohne kriegsrelevante Bedeutung und diffamieren die Angriffe als „Bombenholocaust“. Lange Zeit konnten Rechtsextreme ihren „Trauermarsch“ nahezu ungestört abhalten. (mehr …)

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