Ex-Chefredakteurin
Studiengang: Bis zur Zwischenprüfung war es tatsächlich Germanistik und Geschichte an der TU Dresden, danach kam „ad rem“ und zog mich in ihren Bann. Abgeschlossen (mit dem Studium) habe ich dennoch irgendwie – nur „ad rem“, die ließ mich nicht mehr los…
Bei „ad rem“ seit: April 2005, Chefredakteurin von Oktober 2009 bis Dezember 2011
Zur Sache: Rasende Reporter, flitzende Bleistifte, klackende Tasten – meine Journalismusvorstellung war recht romantisch, so lange, bis mich mein Praktikum bei „ad rem“ ins sprichwörtliche kalte Wasser schmiss. Schreiben – das ist viel mehr, hat mir „ad rem“ gelehrt. Schreiben – auch bei einer Hochschulzeitung – ist Aufraffen zu ungemütlichen Fragen, zu kritischem Hinterfragen, zu genauem Organisieren, zu neuen Perspektiven und zu kreativen Ideen.
Nach dem Praktikum lockte die freie Mitarbeit mit breitem Spektrum und viel Raum zum Austoben, danach die Ressortleitung und später ging’s, dank des unerschütterlichen Vertrauens des damaligen Chefeditors, stellvertretend ab in die Chefredaktion – und, zack, ehe ich mich versah, hatte ich das Glück, zusammen mit einem kreativen und engagierten Team Woche für Woche ein ganz besonderes Blatt füllen zu dürfen. Das war am Ende doch ganz anders als meine altertümliche Vorstellung von Karla Kolumna und Co. – und so viel mehr wert!




