Gedenken, Trauern, Blockieren

Von Tanja Rudert

Zum diesjährigen 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar gab es statt eines Tages Ausnahmezustand ein Wochenende mit verstreuten Aktionen, die alle weitgehend friedlich blieben.

Dass es zum diesjährigen 13. Februar eher ruhig bleiben würde, war abzusehen. Dennoch waren unter anderem das Bündnis Dresden Nazifrei und der Studentenrat der TU Dresden (mehr…)

Nazis raus?

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Tanja Rudert

Zum diesjährigen 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens geht es wieder um die Frage des angemessenen Gedenkens – auch in der Hochschullandschaft.

Neben Prüfungszeit und Semesterende beschäftigt die Dresdner Studenten im Spätwinter noch etwas anderes: der 13. Februar. In den vergangenen Jahren instrumentalisierten Rechtsradikale diesen Tag, um in Dresden mit ihrem „Trauermarsch“ einen falschen Opfermythos zu propagieren. Auch für den diesjährigen 14. Februar liegt eine Anmeldung für eine Demonstration mit rechtem Hintergrund vor. (mehr…)

Dresdens Widerstand

13. Februar 2014, Foto: Maximilian HühnergarthVon Toni Gärtner

Dresden, oder vielmehr die Dresdener Bürger haben es geschafft: Der ehemals größte Neonaziaufmarsch Europas in der sächsischen Landeshauptstadt musste dem zivilgesellschaftlichen Engagement der Menschen am 13. Februar 2014 erstmals restlos weichen. Nachdem der „Trauermarsch“ rechter Gruppierung bereits am Abend des 12. Februar kurzfristig offiziell abgesagt wurde, kam es (mehr…)

Alle Jahre wi(e)der

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Toni Gärtner

Alljährlich missbrauchen rechte Gruppen in Dresden den 13. Februar für ihre Ideologie. Auch 2014 regt sich dagegen Widerstand.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 hinterließen alliierte Bomberverbände in Dresden ein Trümmermeer mit bis zu 25 000 Toten. Zum Jahrestag der Bombardierung versuchen rechtsextreme Gruppen seit den 90ern alljährlich, dieses Ereignis zu instrumentalisieren. Dabei stilisieren sie den Mythos der schutzlosen Kulturstadt ohne kriegsrelevante Bedeutung und diffamieren die Angriffe als „Bombenholocaust“. Lange Zeit konnten Rechtsextreme ihren „Trauermarsch“ nahezu ungestört abhalten. (mehr…)

Eine Stadt macht sich bereit

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Juliane Bötel

Blaue und pinke Plakate weisen seit einiger Zeit darauf hin – die Stadt und viele Organisationen rufen zu Protesten gegen Rechts auf.

Ein Thema, an dem man im Dresdner Winter genauso wenig vorbeikommt wie an Prüfungen und Kälte, ist der 13. Februar. Auch der Studentenrat (StuRa) der Technischen Universität Dresden hat sich erneut dieses Themas angenommen und eine Veranstaltungsreihe rund um den 13. Februar gestartet. „Durch sie soll der historische Hintergrund mit aktuellen gesellschaftlichen Dynamiken in Verbindung gebracht werden“, sagt Hans Schmitt, Mitglied der Projektgruppe „1302“ des StuRa. (mehr…)

Widerstand gegen Neonaziaufmarsch

Wie schon im vergangenen Jahr haben wir für Euch wieder Hintergrundinformationen und Impressionen zu den Geschehnissen rund um den 13. Februar in Dresden zusammengestellt.

Der Mahngang „Täterspuren“

Unter der Leitung von Falk Neubert begann 13 Uhr am Comeniusplatz der Mahngang „Täterspuren“. Aufgerufen hatte dazu das Bündnis Dresden Nazifrei. (mehr…)

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