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	<title>Kommentare für ad-rem</title>
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		<title>Kommentar zu Der gerügte Herr Doktor von Martin Heidingsfelder</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2012/02/03/der-gerugte-herr-doktor/comment-page-1/#comment-2719</link>
		<dc:creator><![CDATA[Martin Heidingsfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:13:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vorab - auch ich habe mir den Fall Wöller sehr genau angeschaut. Es liegt in meinen Augen ein klares wissenschaftliches Fehlverhalten vor.
  
Der Fall Wöller ist ein sehr bedenklicher. Er könnte ein Präzedenzfall werden, den die Scientific Community interessieren sollte. Die Gutachter der ersten und der zweiten Untersuchungskommission dieser historischen Arbeit haben noch nicht einmal das Bundesarchiv in Koblenz aufgesucht um die wesentlichen originalen Quellen und die Benutzerakte Wöller einzusehen. Dies ist in meinen Augen dringend angezeigt um die Dimension beurteilen zu können.
  
Der Vorsitzende der ersten Prüfungskommission Prof. Klein, hat nach meinen Informationen die zweite Untersuchung veranlasst. Dabei wurde, laut einem Zeitungsbericht, neben einem Freund Wöllers auch noch ein sächsischer Verfassungsrichter berufen. Die weiteren Gutachter sind nicht bekannt. Da würde man in einem juristischen Verfahren möglicherweise von einer Befangenheit reden können. Die angeblich entlastenden Gutachten der ersten, wie auch der zweiten Untersuchungskommission sind nach meiner Kennntnis bis heute nicht veröffentlicht.
  
Prof. Trutes Vorwurf an die Adresse des Doktorvaters Prof. Kluge ist in meinen Augen eine Frechheit und ein kläglicher Versuch sich selbst zu entlasten. Gerade der Doktorvater hat im Gegensatz zu Trute, der nur Jurist ist, die fachliche und inhaltliche Kompetenz. Warum wurde der noch lebende Doktorvater nicht in die Untersuchung mit einbezogen? Gerade er kann entscheidende Hinweise geben.
  
Herr Prof. Kluge darf sich auf jeden Fall nicht einschüchtern lassen. Es ist wichtig, dass über Doktorarbeiten und die Gutachten ein öffentlicher Diskurs stattfindet. Das betrifft nicht nur den Fall Wöller sondern hat allgemein zu gelten. Wenn eine veröffentlichte Arbeit, die einen erheblichen Anfangsverdacht in sich trägt in einem Geheimverfahren erledigt wird, sind der Willkür Tür und Tor geöffnet.
  
Den Sumpf wird man nicht mit Fröschen trocken legen, die heimlich tagen. Der dubiose Fall Roland Wöller muss jetzt komplett außerhalb der TU Dresden, außerhalb Sachsens und möglichst öffentlich untersucht werden.
  
Die Beurteilung des Doktorvaters Prof. Kluge ist mir jedenfalls mehr wert als die Urteile der zwei Untersuchungskommissionen, welche die angeblich entlastenden Gutachten nicht veröffentlichen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab &#8211; auch ich habe mir den Fall Wöller sehr genau angeschaut. Es liegt in meinen Augen ein klares wissenschaftliches Fehlverhalten vor.</p>
<p>Der Fall Wöller ist ein sehr bedenklicher. Er könnte ein Präzedenzfall werden, den die Scientific Community interessieren sollte. Die Gutachter der ersten und der zweiten Untersuchungskommission dieser historischen Arbeit haben noch nicht einmal das Bundesarchiv in Koblenz aufgesucht um die wesentlichen originalen Quellen und die Benutzerakte Wöller einzusehen. Dies ist in meinen Augen dringend angezeigt um die Dimension beurteilen zu können.</p>
<p>Der Vorsitzende der ersten Prüfungskommission Prof. Klein, hat nach meinen Informationen die zweite Untersuchung veranlasst. Dabei wurde, laut einem Zeitungsbericht, neben einem Freund Wöllers auch noch ein sächsischer Verfassungsrichter berufen. Die weiteren Gutachter sind nicht bekannt. Da würde man in einem juristischen Verfahren möglicherweise von einer Befangenheit reden können. Die angeblich entlastenden Gutachten der ersten, wie auch der zweiten Untersuchungskommission sind nach meiner Kennntnis bis heute nicht veröffentlicht.</p>
<p>Prof. Trutes Vorwurf an die Adresse des Doktorvaters Prof. Kluge ist in meinen Augen eine Frechheit und ein kläglicher Versuch sich selbst zu entlasten. Gerade der Doktorvater hat im Gegensatz zu Trute, der nur Jurist ist, die fachliche und inhaltliche Kompetenz. Warum wurde der noch lebende Doktorvater nicht in die Untersuchung mit einbezogen? Gerade er kann entscheidende Hinweise geben.</p>
<p>Herr Prof. Kluge darf sich auf jeden Fall nicht einschüchtern lassen. Es ist wichtig, dass über Doktorarbeiten und die Gutachten ein öffentlicher Diskurs stattfindet. Das betrifft nicht nur den Fall Wöller sondern hat allgemein zu gelten. Wenn eine veröffentlichte Arbeit, die einen erheblichen Anfangsverdacht in sich trägt in einem Geheimverfahren erledigt wird, sind der Willkür Tür und Tor geöffnet.</p>
<p>Den Sumpf wird man nicht mit Fröschen trocken legen, die heimlich tagen. Der dubiose Fall Roland Wöller muss jetzt komplett außerhalb der TU Dresden, außerhalb Sachsens und möglichst öffentlich untersucht werden.</p>
<p>Die Beurteilung des Doktorvaters Prof. Kluge ist mir jedenfalls mehr wert als die Urteile der zwei Untersuchungskommissionen, welche die angeblich entlastenden Gutachten nicht veröffentlichen.</p>
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		<title>Kommentar zu Choreographiert von Lars</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2012/01/26/choreographiert/comment-page-1/#comment-2707</link>
		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:51:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist eine Berichtigung von Nöten: Paul Watlzawick meint: &quot;Man kann nicht nicht kommunizieren&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Berichtigung von Nöten: Paul Watlzawick meint: &#8220;Man kann nicht nicht kommunizieren&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Alles Bio oder was? von jan</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2012/01/13/alles-bio-oder-was/comment-page-1/#comment-2682</link>
		<dc:creator><![CDATA[jan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:48:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ein veganes Essen am Tag wäre mir sehr lieb. übrigens auch nicht dann nur als Alibi-Essen im U-Boot, sondern in allen Mensen. denn nicht vergessen: vegan können alle essen, alles andere nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein veganes Essen am Tag wäre mir sehr lieb. übrigens auch nicht dann nur als Alibi-Essen im U-Boot, sondern in allen Mensen. denn nicht vergessen: vegan können alle essen, alles andere nicht.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Serie: Karriere trotz Studium von Holger Stempien</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2010/11/29/serie-karriere-trotz-studium-2/comment-page-1/#comment-2537</link>
		<dc:creator><![CDATA[Holger Stempien]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 22:26:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Anke find ich klasse komme vieleicht gleich morgen zu kaffe und Kuchen wenn noch zeit ist nach dem Museum
Der Grüne.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anke find ich klasse komme vieleicht gleich morgen zu kaffe und Kuchen wenn noch zeit ist nach dem Museum<br />
Der Grüne.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Musikalische Türchen von Tanne M.C.</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2011/12/02/musikalische-turchen/comment-page-1/#comment-2534</link>
		<dc:creator><![CDATA[Tanne M.C.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 15:25:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das ist wirklich eine lustige Sache! Schön auch, dass das Wetter mitspielt... auch wenn inzwischen über die Hälfte der Türchen beheizt sind.

Am Sonntag wird auch das einzige exterritoriale Türchen geöffnet... PLöMuWeiKa yeah!
Teppichbodendisco feat. Tanne M.C. (Punk/Rap) spielen im Kinder-, Jugend- und Familienhaus Plauener Bahnhof und foffen mit ein paar kleinen Spenden diese Einrichtung unterstützen zu können. Es gibt Glühwein, Kinderpunsch und Sterni! :-)

ale weiteren gigs des (P)LömuWeiKas findet ihr inkl. Anreisehilfe hier: https://loemuweika.wiki.zoho.com/Virtueller-Loemuweika-2011.html]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist wirklich eine lustige Sache! Schön auch, dass das Wetter mitspielt&#8230; auch wenn inzwischen über die Hälfte der Türchen beheizt sind.</p>
<p>Am Sonntag wird auch das einzige exterritoriale Türchen geöffnet&#8230; PLöMuWeiKa yeah!<br />
Teppichbodendisco feat. Tanne M.C. (Punk/Rap) spielen im Kinder-, Jugend- und Familienhaus Plauener Bahnhof und foffen mit ein paar kleinen Spenden diese Einrichtung unterstützen zu können. Es gibt Glühwein, Kinderpunsch und Sterni! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ale weiteren gigs des (P)LömuWeiKas findet ihr inkl. Anreisehilfe hier: <a href="https://loemuweika.wiki.zoho.com/Virtueller-Loemuweika-2011.html" rel="nofollow">https://loemuweika.wiki.zoho.com/Virtueller-Loemuweika-2011.html</a></p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Veggi-Tag in Dresden von dieto gether</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2011/11/09/veggi-tag-in-dresden/comment-page-1/#comment-2475</link>
		<dc:creator><![CDATA[dieto gether]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:17:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@maria sch.: außer b12 sollte man auch auf dha &amp; epa achten! die jungs haben schon recht: es ist relativ schwer, sich gesund und vegan zu ernären. von der natürlichkeit / zu ersetzenden synthetischen stoffen (eben dha, epa und b12) ganz zu schweigen. was für folgen vegane ernährung für schwangere und kinder hat, weiß auch niemand genau. und dies sind genau die gründe, an denen sich dann all die assis aufgeilen, welche selbst aber einfach ihren genuss über das leid der tiere (wieviel bioquote hat denn die mensa bei fleisch und fisch?) stellen. würde tofu so schmecken fleisch, gäb´s aum fleischesser, würden die tiere artgerecht gehalten, gäb´s kaum veggies.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@maria sch.: außer b12 sollte man auch auf dha &amp; epa achten! die jungs haben schon recht: es ist relativ schwer, sich gesund und vegan zu ernären. von der natürlichkeit / zu ersetzenden synthetischen stoffen (eben dha, epa und b12) ganz zu schweigen. was für folgen vegane ernährung für schwangere und kinder hat, weiß auch niemand genau. und dies sind genau die gründe, an denen sich dann all die assis aufgeilen, welche selbst aber einfach ihren genuss über das leid der tiere (wieviel bioquote hat denn die mensa bei fleisch und fisch?) stellen. würde tofu so schmecken fleisch, gäb´s aum fleischesser, würden die tiere artgerecht gehalten, gäb´s kaum veggies.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kekse am Montag von bonding Firmenkontaktmesse Braunschweig – Tag 2 &#171; Philips #Blog</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2010/05/02/kekse-zum-montag/comment-page-1/#comment-2459</link>
		<dc:creator><![CDATA[bonding Firmenkontaktmesse Braunschweig – Tag 2 &#171; Philips #Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 19:33:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Kekse am Montag [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kekse am Montag [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bonding-Eindrücke von bonding Firmenkontaktmesse Braunschweig – Tag 2 &#171; Philips #Blog</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2010/05/04/bonding-eindrucke/comment-page-1/#comment-2458</link>
		<dc:creator><![CDATA[bonding Firmenkontaktmesse Braunschweig – Tag 2 &#171; Philips #Blog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 19:33:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Bonding-Eindrücke [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bonding-Eindrücke [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Veggi-Tag in Dresden von Why Webern?</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2011/11/09/veggi-tag-in-dresden/comment-page-1/#comment-2447</link>
		<dc:creator><![CDATA[Why Webern?]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:39:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich persönlich empfinde den Artikel von Maria ganz und gar nicht als Propaganda. Es ist aber interessant, wie schnell sich davon einige Leute, die sich den Slogan &quot;Ich mag mein Fleisch&quot; o.ä. auf die Fahnen geschrieben haben, davon angegriffen fühlen und Gegenangriffe starten, die in Inhalt und Ausdruck in keinem Verhältnis zu dem ursprünglichen Text stehen, gegen den sie sich richten. Es wäre gemein, an dieser Stelle alle Rechtschreibfehler in den Kommentaren der Kritiker aufzulisten, die allein schon einen Hinweis darauf geben könnten, dass offenbar nicht nur die pflanzliche Ernährung zu &quot;unglaublich dumme(n) Entwicklung(en)&quot; führen kann. Vielmehr möchte ich nur einige der genannten Kritikpunkte diskutieren.
Zunächst vermisse ich oft Begründungen, die geeignet wären, die Argumente der Veganismusgegner zu stützen. Eine Sache durch die Bezeichnung &quot;extrem&quot; zu diskreditieren ist leicht. Aber ein Extrem kann nur von einem Referenzpunkt her definiert werden. Und wer sagt dann, dass das, was die Mehrheit/der Durchschnitt tut, als das Maß aller Dinge zu betrachten ist. Immerhin gab es in der Geschichte (ich erinnere bspw. an Reformation und Nationalsozialismus) genügend Situationen, in denen das Handeln der Mehrheit im Nachhinein von vielen als kritikwürdig betrachtet wurde. In diesem Zusammenhang fragt Manfred völlig zurecht &quot;Wo bleibt eigentlich die Selbstverantwortung?&quot;. Leider zieht er daraus keine weiteren Schlüsse. Etwa jenen, dass man als Fleischesser einen Großteil der Verantwortung für den weltweiten CO2-Ausstoß mitträgt. Eine japanische Studie hat jüngst belegt, dass die Produktion von einem Kilo Rindfleisch das Klima so stark belastet wie eine Autofahrt von 250km. Die Ökobilanz von Vegetarieren fällt nur halb so hoch aus, bei Veganern dürfte der Wert noch tiefer liegen. Das Argument, dass für den Anbau von Soja der Urwald gerodet wird richtet sich genauso gegen den Fleischverzehr, da es sich hierbei um Futtersoja zur Fleischproduktion handelt. Die (im Vergleich dazu sehr wenigen) Sojapflanzen, welche später einmal zu Tofu, Sojamilch etc. werden wachsen in der Regel in Europa und werden meist nach Bio-Richtlinien angebaut, da die Konsumenten solcher Produkte auf ökologisch korrekten Anbau häufig großen Wert legen. Schade, dass die &quot;gewisse(n) Stoffe&quot;, welche der Körper braucht und die (obwohl es so nicht genannt wird) offenbar in einer pflanzlichen Ernährung fehlen, nicht genannt werden. Das macht eine sachliche Gegenargumentation schwer. Ich kann dazu nur sagen, dass ich seit fast 5 Jahren vegan lebe und meine Blutwerte bisher keine Mängel anzeigen. Mein Eisenwert lag bei der letzten Blutspende sogar über dem Durchschnitt. Aber vielleicht ist das auch nur ein glücklicher Zufall, wer weiß. Jedenfalls würde ich mir wünschen, dass Pseudo-Begründungen wie &quot;Ich habe schon Stimmen gehört...&quot; und &quot;Ich kann mir nicht vorstellen, dass das (...) gesund ist&quot; etc. endlich objektiveren Fakten weichen würden. Und wenn wir schon auf die Spiegel-Bestsellerliste rekurrieren müssen, kann ich allen Fleischfreunden gleich noch ein Buch empfehlen, dass 2010 fast oben auf dieser Liste stand: &quot;Tiere essen&quot; von Jonathan Safran Foer. Klingt doch gut, oder?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich persönlich empfinde den Artikel von Maria ganz und gar nicht als Propaganda. Es ist aber interessant, wie schnell sich davon einige Leute, die sich den Slogan &#8220;Ich mag mein Fleisch&#8221; o.ä. auf die Fahnen geschrieben haben, davon angegriffen fühlen und Gegenangriffe starten, die in Inhalt und Ausdruck in keinem Verhältnis zu dem ursprünglichen Text stehen, gegen den sie sich richten. Es wäre gemein, an dieser Stelle alle Rechtschreibfehler in den Kommentaren der Kritiker aufzulisten, die allein schon einen Hinweis darauf geben könnten, dass offenbar nicht nur die pflanzliche Ernährung zu &#8220;unglaublich dumme(n) Entwicklung(en)&#8221; führen kann. Vielmehr möchte ich nur einige der genannten Kritikpunkte diskutieren.<br />
Zunächst vermisse ich oft Begründungen, die geeignet wären, die Argumente der Veganismusgegner zu stützen. Eine Sache durch die Bezeichnung &#8220;extrem&#8221; zu diskreditieren ist leicht. Aber ein Extrem kann nur von einem Referenzpunkt her definiert werden. Und wer sagt dann, dass das, was die Mehrheit/der Durchschnitt tut, als das Maß aller Dinge zu betrachten ist. Immerhin gab es in der Geschichte (ich erinnere bspw. an Reformation und Nationalsozialismus) genügend Situationen, in denen das Handeln der Mehrheit im Nachhinein von vielen als kritikwürdig betrachtet wurde. In diesem Zusammenhang fragt Manfred völlig zurecht &#8220;Wo bleibt eigentlich die Selbstverantwortung?&#8221;. Leider zieht er daraus keine weiteren Schlüsse. Etwa jenen, dass man als Fleischesser einen Großteil der Verantwortung für den weltweiten CO2-Ausstoß mitträgt. Eine japanische Studie hat jüngst belegt, dass die Produktion von einem Kilo Rindfleisch das Klima so stark belastet wie eine Autofahrt von 250km. Die Ökobilanz von Vegetarieren fällt nur halb so hoch aus, bei Veganern dürfte der Wert noch tiefer liegen. Das Argument, dass für den Anbau von Soja der Urwald gerodet wird richtet sich genauso gegen den Fleischverzehr, da es sich hierbei um Futtersoja zur Fleischproduktion handelt. Die (im Vergleich dazu sehr wenigen) Sojapflanzen, welche später einmal zu Tofu, Sojamilch etc. werden wachsen in der Regel in Europa und werden meist nach Bio-Richtlinien angebaut, da die Konsumenten solcher Produkte auf ökologisch korrekten Anbau häufig großen Wert legen. Schade, dass die &#8220;gewisse(n) Stoffe&#8221;, welche der Körper braucht und die (obwohl es so nicht genannt wird) offenbar in einer pflanzlichen Ernährung fehlen, nicht genannt werden. Das macht eine sachliche Gegenargumentation schwer. Ich kann dazu nur sagen, dass ich seit fast 5 Jahren vegan lebe und meine Blutwerte bisher keine Mängel anzeigen. Mein Eisenwert lag bei der letzten Blutspende sogar über dem Durchschnitt. Aber vielleicht ist das auch nur ein glücklicher Zufall, wer weiß. Jedenfalls würde ich mir wünschen, dass Pseudo-Begründungen wie &#8220;Ich habe schon Stimmen gehört&#8230;&#8221; und &#8220;Ich kann mir nicht vorstellen, dass das (&#8230;) gesund ist&#8221; etc. endlich objektiveren Fakten weichen würden. Und wenn wir schon auf die Spiegel-Bestsellerliste rekurrieren müssen, kann ich allen Fleischfreunden gleich noch ein Buch empfehlen, dass 2010 fast oben auf dieser Liste stand: &#8220;Tiere essen&#8221; von Jonathan Safran Foer. Klingt doch gut, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Veggi-Tag in Dresden von Gast</title>
		<link>http://blog.ad-rem.de/2011/11/09/veggi-tag-in-dresden/comment-page-1/#comment-2446</link>
		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 01:28:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.ad-rem.de/?p=9172#comment-2446</guid>
		<description><![CDATA[Nun ja, selbst die offiziellen Stellen geben zu, dass z.B. jedes sechste Rind bei der Schlachtung nicht richtig betäubt wird (da in modernen Schlachthäusern im Sekundentakt gearbeitet wird und das Hirn eines Rindes nur etwas so groß ist wie eine Wallnuss, ist die Trefferquote nicht so gut). Übersetzt heißt das, dass mindestens jedes sechste Rind bei Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten bekommt und bei Bewusstsein ausblutet!
Also wenn das nicht als maßlose Gewalt bezeichnet werden kann, was dann?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, selbst die offiziellen Stellen geben zu, dass z.B. jedes sechste Rind bei der Schlachtung nicht richtig betäubt wird (da in modernen Schlachthäusern im Sekundentakt gearbeitet wird und das Hirn eines Rindes nur etwas so groß ist wie eine Wallnuss, ist die Trefferquote nicht so gut). Übersetzt heißt das, dass mindestens jedes sechste Rind bei Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten bekommt und bei Bewusstsein ausblutet!<br />
Also wenn das nicht als maßlose Gewalt bezeichnet werden kann, was dann?</p>
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