Theater


„Es muss nicht perfekt sein“

Plakat, Foto: PRInterview: Anne Gerber

„schnell & schmutzig“ (Foto: PR) heißt das Theaterfestival, bei dem ab heute (5.4.) acht Teams innerhalb von 48 Stunden zu einem vorgegebenen Thema ihre eigene Performance entwickeln.

Initiiert wurde es von der bühne, dem Theater der TU, das gleichzeitig Ort des Geschehens sein wird. Der Künstlerische Leiter Andreas Mihan spricht im ad-rem-Interview über gefangene Kreativität und kulinarische Bestechungsversuche. (mehr…)

“Orlando”-Inszenierung begeistert an der Semperoper

Foto: PR/Matthias CreutzigerVon Nicole Czerwinka

Händels „Orlando“ wird an der Semperoper Dresden unter Andreas Kriegenburg zu einem bildmächtigen Kampf zwischen Liebe und Krieg.

Die Liebe ist schon ein seltsames Ding. Da kommt der heldenhafte Kämpfer Orlando mit ihr in Berührung und will fortan jeden Kampf für seine angebetete Prinzessin Angelica aufgeben. (weiterlesen…)

“Etwas zu schaffen, ist ein wundervolles Gefühl”

Foto: PR/Ian WhalenInterview: Anne Gerber

Bereits zum dritten Mal erarbeiten junge Tänzer des Semperoper Ballett eigene Choreografien und stellen sie in der Reihe „Junge Choreografen“ dem Publikum vor.

Johannes Schmidt ist Absolvent der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und seit 2010 in der Ballettcompany der Semperoper engagiert. Im Gespräch mit „ad rem“ erzählt er, was ihn bei der Arbeit inspiriert – und dass es nicht schlimm ist, mal unzufrieden zu sein.

Nach „VVVV“ schaffst Du mit „Ich das Neue, du das Dunkel“ bereits zum zweiten Mal eine Choreografie für die „Jungen Choreografen“. Was reizt dich daran, einmal auf der „anderen Seite“ zu arbeiten? (mehr…)

Kurzfilme versüßen Weltuntergang

Foto: PRAm Freitag ist nicht nur der letzte Tag der Menschheit. Sondern wie es die Natur so will, auch noch der kürzeste Tag des Jahres. Die AG Kurzfilm nimmt sich diesen Tag zum Anlass, um auf den Kurzfilm als eigenständige Kunstform aufmerksam zu machen. Als Vorbild dient die französische Initiative “Le jour le plus court”, bei der erstmals 2011 in Frankreich der Kurzfilm gefeiert wurde.  (mehr…)

„Hamlet“ als Konzert

Hamlet, Foto: PR/Matthias HornVon Nicole Czerwinka

Nach dem „Zerbrochenen Krug“ inszeniert Regisseur Roger Vontobel nun auch einen beachtlichen „Hamlet“ am Großen Haus des Dresdner Staatsschauspiels.

Das hat das Dresdner Schauspielhaus in 100 Jahren noch nicht gesehen: stehende Ovationen schon am Anfang der Premiere von Shakespeares „Hamlet“. (mehr…)

Für Kurzentschlossene: am Freitag und Samstag gibt’s das „Pfänderspiel“

Noch nichts vor am Wochenende? Wie wär’s denn mal wieder mit Theater? Nach Nikolai Koljada wird die Geschichte acht junger Menschen erzählt, die sich in der Silvesternacht treffen, um ausgelassen ins neue Jahr zu feiern. Ein lustiges Spiel, um die Zeit zu vertreiben, ist bald gefunden: das Pfänderspiel. Wer verliert, muss einen Pfand geben und bekommt ihn nur zurück, wenn er eine Aufgabe löst. So auch Außenseiter Nikita, der plötzlich blutverschmiert vor der Tür steht. Die Stimmung kippt, niemand darf die Wohnung verlassen. Und so tritt nach und nach zu Tage, was wirklich hinter der Heiterkeit schwelt.

Unter der Regie Christiane Guhrs (mehr…)

Unabhängiges Theater

Von Anne Gerber
Mit der Premiere „Apollo und Hyacinthus“ erblickt Dresdens derzeit einziges OFF-Musiktheaterprojekt szene12 das Scheinwerferlicht der Welt.

Papierene Hyazinthenblüten schweben melancholisch zu Boden, während König Oebalus alias Tobias Link und Prinzessin Melia alias Marie Hänsel hoch oben auf der Scheinwerferbrücke ihr anrührendes Klageduett für Sohn (oder Tochter?) Hyacinthus zu Ende bringen. (mehr…)

Schnell noch auf die Ortenburg

In wenigen Tagen geht der Bautzner Theatersommer zu Ende

Im Hof der Bautzner Ortenburg steigt in diesem Jahr der 17. Bautzner Theatersommer. Die altehrwürdigen Burgmauern bieten noch bis Sonntag, dem 12. August, eine einmalige und vielseitige Freilufttheaterkulisse inmitten der Stadt, die allerdings mangels Überdachung nur bei trockenem Wetter richtig Spaß macht.

Das Ensemble des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen bringt diesen Sommer jeweils mittwochs bis sonntags (mehr…)

Rudi zweistellig und in Geberlaune

Das Dresdner Theaterhaus Rudi wird zehn Jahre alt. Ein Grund zum Feiern.

Am Rande Dresdens, kurz vorm Elbepark, liegt das Amateurtheaterhaus Rudi. In familiärer Atmosphäre gibt es hier manchmal eigentümliche, immer aber eindringliche Stücke in einer der vier Spielstätten (Keller, Kneipe, Saal, Dach) zu sehen.
Zum zehnjährigen Jubiläum wird nun „Monsieur Dupont schließt ab“ gezeigt. Rudi selbst beschreibt es so: „In der absurden Produktion des Allraunen Theaters treibt etwas Unaussprechliches die Familie Dupont die Stockwerke ihres Wohnhauses immer weiter nach oben…“ Vom Keller durch die Kneipe in den Saal und dann aufs Dach? (mehr…)

Sächsische Theaterschnäppchen

Vorverkauf für 7. Theatertreffen in der Zittauer Mensa

Studenten können sich heute (2.5.) zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr in der Zittauer Mensa ihre Plätze beim 7. Sächsischen Theatertreffen sichern und Theaterkarten zum Minipreis absahnen. Das Theatertreffen findet vom 6. bis zum 13. Mai unter dem Motto „Vor Sonnenaufgang“ am Gerhart Hauptmann-Theater Zittau/Görlitz statt. Studenten können dabei jede Vorstellung – ob vom Staatsschauspiel Dresden, des Dresdner Theater Junge Generation, dem Leipziger Centraltheater, den Landesbühnen Sachsen, den Ex-Zittauern aus Plauen-Zwickau oder die eigenen Beiträge der Ensembles des GHT – für nur drei Euro besuchen. Der Festivalpass für alle Veranstaltungen ist mit Studentenausweis für zehn Euro zu haben. Natürlich nicht nur heute in der Mensa, sondern auch an der Theaterkasse. (nc)

Volles Programm: www.g-h-t.de/de/Theatertreffen_2/Festivalprogramm

Foto: Detlef Ulbrich

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