Im Dauerlauf durchs winterliche Dresden

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Marcus Herrmann

Kälte und Schnee müssen dem ambitionierten Läufer nicht im Wege stehen. „ad rem“ hat für Freunde winterlichen Joggens einige Strecken parat.

Wo kann man im Raum Dresden auch im Winter dem Laufen frönen? „ad rem“ präsentiert dazu eine kleine Auswahl an Routen. Diese sind zwischen fünf und 15 Kilometer lang und möglichst ruhig. Wichtig außerdem: gute Untergrundbeschaffenheit – also eine geringe Gefahr für überfrierende Nässe.

Großer Garten
Dresdens größter Park bietet gute Bedingungen. Geaschte Wege zwischen Botanischem Garten und Carolaschlösschen sind kaum glätteanfällig. Um den Garten herum kann auch gelaufen werden. Eine Runde (Asphalt) ist circa fünf Kilometer lang, durch angrenzende Straßen allerdings etwas lauter.
Fazit: Der Park bietet eine belebte Strecke in grünem Ambiente. Auch im Winter ist man hier meistens nicht allein unterwegs.

Ballhaus Watzke – Flutrinne – Flügelwegbrücke
Gestartet wird am Ballhaus Watzke in Mickten. In Richtung Übigau an der Elbe entlang geht es auf der Böcklinstraße rechts in die Flutrinne hinein. Auf festem Boden und von viel Grün umgeben geht es circa vier Kilometer geradeaus. Wer nicht einfach umkehren möchte, biegt am Hauptarm der Elbe (nach der Kirche rechter Hand) links ab. In Richtung Kaditz/Flügelweg geht’s auf grobkörnig-sandigen Böden weiter, bis man den Aufgang zur Flügelwegbrücke (nach circa sieben Kilometern) erreicht hat. Die Treppe hier ist die letzte Anstrengung auf dieser Strecke.
Fazit: Sehr ruhiger Kurs, der für Ausdauerläufe geeignet ist. Die Bodenbeschaffenheit schont die Gelenke und ist kaum anfällig für Glätte. Bei viel Regen oder Tauwetter besteht allerdings eine verhältnismäßig hohe Matschgefahr.

Steyerstadion – Pieschener Allee – Schlachthofring
Ab Steyerstadion geht es Richtung Sportpark Ostra durch die auf beiden Seiten befindlichen Schrebergärten hindurch auf festem Weg entlang. Man durchläuft eine Reihe von hübsch angeordneten Bäumen und erblickt bald die Elbe. Dort hält man sich links und läuft auf wiesigem Untergrund bis zum Ende des Weges. Dann entweder rechts abbiegen zur Flügelwegbrücke oder links, weiter zur Eisarena. Schon hat man sechs bis sieben Kilometer hinter sich gebracht.
Fazit: Eine naturbelassene, schöne Strecke, die auch im Winter ordentlich zu laufen ist.

Schillerplatz – Blaues Wunder – Loschwitz – Elbradweg – Japanisches Palais
Dieser sieben bis acht Kilometer lange Kurs beginnt am Schillerplatz. Läuft man hier über das Blaue Wunder, gelangt man nach Loschwitz. Über den Körnerweg geht es dann weiter auf dem Elbradweg bis zum Japanischen Palais. Hier hat man bereits um die sieben Kilometer hinter sich. Wer da noch nicht außer Puste ist, überquere einfach die Marienbrücke Richtung Ostra-Allee und kehre dann über die Sportplätze Ostra auf dem Elbradweg Richtung Innenstadt zurück. Schnell sind so 15 Kilometer auf einer sehr abwechslungsreichen Strecke absolviert.
Fazit: Wechselnde Wege (Asphalt, Kies, Pflasterstein) beugen Langeweile vor. Man gewinnt schöne Ausblicke auf Dresden, aber verlässlicher Glätteschutz ist nicht immer gegeben. In der Innenstadt behindern Passanten oft eine freie Laufstrecke.

Zum Foto: Passionierte Jogger müssen auch im Dresdner Winter nicht auf ihren Lieblingssport verzichten.
Foto: Amac Garbe

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