Geographen auf Expedition in Kirgisistan

Foto: Amac Garbe, ein-satz-zentrale.deVon Lisa Neugebauer

Studenten der Fachrichtung Geowissenschaften der TU Dresden reisten nach Kirgisistan. Ihre Erlebnisse wollen sie in einem bildreichen Vortrag teilen.

Xenia Schreiber sagt: „Ich habe gelernt, dass man nicht immer über einen Fluss springen kann, auch wenn man das denkt.“ Die 23-jährige Masterstudentin im dritten Semester lässt ihre Reiseerinnerungen fast wie Lebensweisheiten klingen. Auch der gleichaltrige Julian Trappe, der im fünften Bachelorsemester ist, hat erfahren, dass Essen – mitten in der Nacht über einem Lagerfeuer gekocht – viel besser schmeckt als unter normalen Umständen.

Die zwei Geographiestudenten nahmen Anfang des Semesters mit 13 Kommilitonen an einer vierwöchigen Exkursion nach Kirgisistan teil. „Von Australien hat jeder schon gehört, aber so ein unbekanntes Land ist total spannend“, sagt Trappe. „Für uns Geographen gibt es dort Landschaften wie aus dem Lehrbuch.“ Organisiert wurde die Exkursion zum achten Mal von Dr. Lutz Maerker, Lehrender für Physische Geographie Mitteleuropas. Geschlafen wurde in Zelten oder bei freundlichen Einheimischen.

„Man lernt zu improvisieren und mit jeder Situation klarzukommen“, berichtet Xenia Schreiber lachend. „Alles ist eben sehr russisch.“ Besonders einprägend seien die vielen Löcher im Boden gewesen – egal ob über einem Gully oder mitten auf der Straße. „Um die Löcher immer zu treffen, musste man sich im Hocken üben. Ich habe jetzt Muskeln, wo vorher noch keine waren“, sagt die Studentin und grinst.

Diese und noch mehr Geschichten von ihrer Reise wollen die zwei Studenten zusammen mit zwei weiteren Exkursionsteilnehmern mit vielen Bildern unterlegt erzählen. Zu dem kostenlosen Vortrag sind alle Interessierten eingeladen. Dazu gibt es Essen, Getränke und einen Exkursionsführer für wenig Geld zu erwerben.

Kirgisistan-Vortrag der Geographen am Donnerstag (13.12., 19 Uhr) im Hörsaalzentrum der TU Dresden (Raum 04).

Zum Foto: Xenia Schreiber und Julian Trappe berichten von ihrer Zeit in Kirgisistan.
Foto: Amac Garbe

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