Das Ausstellungsprojekt „RAUMinbetrieb“ zeigt junge Kunst in einem Hallenser Wohnhauskarree

Von Susanne Magister

Ab Donnerstag (30.8., 19 Uhr) kehrt Leben in einige leerstehende Gebäude in Halle Freiimfelde ein. Bis zum 7. September sind in dem 50er-Jahre-Wohnhauskarree (Freiimfelder Straße/Ecke Delitzscher Straße) künstlerische Positionen von rund 70 Kunstschaffenden zu sehen.

Unter ihnen sind auch zehn Studierende der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK). Neben der Nutzbarmachung leerstehender Gebäude in einem als Problembezirk geltenden Stadtteil Halles sei das Besondere an dem Projekt „RAUMinbetrieb“ zudem die vorangestellte Arbeitswoche erklärt Katrin Herold, eine der Organisatorinnen. Alle eingeladenen Künstler hatten während dieser Vorwoche die Gelegenheit, direkt auf die Räume zu reagieren und ihre Konzepte umzusetzen.

Hinter „RAUMinbetrieb“ steckt ein 15-köpfiges Team aus aktiven und ehemaligen Studenten der Burg Giebichenstein und der Martin-Luther-Universität Halle, die mit dem temporären Ausstellungsraum ein unabhängiges Experimentierfeld schaffen wollen. Begleitend zur Ausstellung gibt es Konzerte, Modeschauen, Lesungen und Theateraufführungen. Die Ausstellung ist werktags von 14 bis 19 Uhr und am Wochenende von 12 bis 20 Uhr kostenfrei zu besichtigen.

Netzinfos: rauminbetrieb.blog.de

Foto: PR

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