Louisenkombinaht klärt über Missstände auf
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Viele Städte und Kommunen lassen die Kleidung für ihre Angestellten bei der Firma „Made in Marokko“ herstellen. Oftmals unbekannt: In den Fabriken herrschen unmenschliche Bedingungen. Hungerlöhne, giftige Substanzen, Überstunden. Die gerade veröffentlichte Studie der spanischen Menschenrechtsorganisation SETEM belegt die extreme Ausbeutung von dort arbeitenden Frauen. Den Betreiberinnen des Louisenkombinahts in der Dresdner Neustadt sind ihre Kolleginnen wichtig. Deshalb sind Naim Naima und Laymae Assouz, zwei ehemalige Näherinnen aus Marokko, zu Gast, um aus erster Hand über die katastrophalen Verhältnisse zu berichten. Neben einem Dokumentarfilm zum Thema kann anschließend im Selbstversuch getestet werden, wie sich Nähen im Akkord anfühlt.