Technische Universität Dresden ist der Exzellenz ein Stück näher

Von Nicole Laube

Die TU Dresden ist dem Titel „Exzellenzuniversität“ ein kleines Stück näher gekommen. Am Mittwoch verkündeten Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates auf einer Pressekonferenz in Bonn, welche deutschen Universitäten in die zweite Phase des bundesweiten Exzellenzwettbewerbs vorgerückt sind. Die TU Dresden konnte dabei mit der Antragsskizze zu ihrem Zukunftskonzept, dem „Dresden concept“, punkten. Sie gehört damit zu bundesweit sieben neuen Anwärtern auf den Titel „Exzellenzuniversität“.

Darüber hinaus sind auch das Exzellenzcluster „Center for Advancing Electronics Dresden“ der hiesigen TU sowie ein Exzellenzcluster der TU Chemnitz weiter im Rennen. Bis zum 1. September dieses Jahres muss die Universität für beide Projekte die vollständigen Förderanträge ausarbeiten. 

„Wir können stolz sein“; sagte Rektor Hans Müller-Steinhagen angesichts dieser Entwicklung. Mit ihrem Zukunftskonzept habe die TU sich nun in der „Königsdisziplin“ der Exzellenzinitiative qualifiziert.

Die Universität hatte zum 1. September 2010  Antragsskizzen in allen drei Förderlinien (Zukunftskonzept, Exzellenzcluster und Graduiertenschulen) der zweiten bundesweiten Exzellenzinitiative eingereicht. Neben dem Zukunftskonzept „Dresden concept“ hatte die Uni sich mit fünf Exzellenzclustern und einer Graduiertenschule beworben. Auch die Anträge, die nicht für die zweite Phase des Exzellenzwettbewerbs ausgewählt wurden, werden seitens der Uni weiter unterstützt, versicherte Müller-Steinhagen.

Den ausführlichen Hintergrundbericht zur Exzellenzentscheidung lest Ihr im April in „ad rem“

Zum Foto: Hat nun bis September alle Hände voll mit der Ausarbeitung der vollständigen Anträge zu tun: Dresdens TU-Rektor, Prof. Hans Müller-Steinhagen.
Foto: Amac Garbe /Archiv

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