Bis 2013 kann der Emeal noch abgegeben oder getauscht werden
Von Antje Meier
Seit sechs Monaten gehört die MensaCard zur Mensalandschaft. Aber noch sind viele der alten Schlüsselanhänger in Dresden, Görlitz und Zittau im Umlauf.
Anscheinend können sich die Studenten nur schwer von ihrem alten Emeal trennen. Denn Ende Oktober sollte der Wechsel vom Schlüsselanhänger Emeal zur neuen MensaCard („ad rem“ berichtete) abgeschlossen sein. Steffen Klöß, stellvertretender Hauptabteilungsleiter für Hochschulgastronomie, hatte jedoch schon im April die richtige Vorahnung. „Ich sehe die Ausnahmen schon vor mir“, prophezeite er. Derzeit sind es noch etwa 45 000 dieser Ausnahmen. Auch wenn ein Teil davon verschüttgegangen oder wohl auch als Souvenir bei ehemaligen Studenten verblieben sei, halte es Udo Lehmann, Hauptabteilungsleiter für Hochschulgastronomie, für unwahrscheinlich, dass bis Ende Oktober alle Emeals ausgetauscht sein werden. Für die säumigen Studenten habe das jedoch erstmal noch keine Konsequenzen. Er erklärt: „Das Studentenwerk ist gesetzlich dazu verpflichtet, den Umtausch drei Jahre lang aufrecht zu erhalten.“ Letzte Frist ist damit der 31. März 2013. Also kein Grund zur Panik, zumal auch weiterhin mit dem alten Emeal bezahlt werden könne.
Dennoch sei auch positives Fazit zu ziehen: „Es sind schon 23 000 Stück der neuen MensaCard ausgegeben worden“, sagt Udo Lehmann. Außerdem hätten die Studenten über kurz oder lang keine Wahl. Denn der alte Emeal werde definitiv abgeschafft. Sein trauriges Schicksal: „Er wird deaktiviert und verschrottet.“
Zur Kari: Aus Alt mach Neu: In der Mensa verkommt nichts.
Kari: Norbert Scholz