Können Studenten ihren Kaffee bald auf einer Terrasse genießen?

Von Louisa Pagel

Das neuste Gericht aus der Campus-Gerüchteküche ist serviert. Anscheinend steht eine Erweiterung der Bib-Lounge in der SLUB zu einem Außenbereich zur Debatte. Doch Martin Richter, Geschäftsführer des Studentenwerks Dresden, dementiert dies: „Eine solche Erweiterung ist nicht geplant, weil sie bautechnisch gar nicht möglich ist.“

Also doch keine Terrasse hinter der SLUB? Immerhin gibt es dennoch einige positive Veränderungen für die Studenten. So sollen zum kommenden Wintersemester die Theken modernisiert und neue Kaffeeautomaten angeschafft werden. Weiterhin wird es in der Mensa Siedepunkt bald auch ein Mittagsangebot an Samstagen und einen Sonntagsbrunch geben. Somit können fleißige SLUB-Besucher am Wochenende noch bequemer Mittagessen. „Baulich wird das Konzept aber nicht verändert“, machte Richter deutlich.

SLUB-Café im Grünen?

„ad rem“ hat gefragt, ob Euch eine Erweiterung der SLUBBib-Lounge durch eine Terrasse gefallen würde?

Pierre Seiffert
(Wirtschaftsingenieurwesen, 8. Sem., TUD)

Ich hätte nichts dagegen, halte sie aber nicht für nötig. Es ist gut, dass man sich mit den Liegestühlen in die Sonne oder den Schatten setzen kann. Bei einer Terrasse müsste man sicher immer in der Sonne sitzen. Lieber sollten noch mal 50 Liegestühle angeschafft werden.



Nicole Hoyer
(Geografie, 10. Sem., TUD)

Ich finde es gut, dass man sitzen kann, wo man will. Eine erweiternde Terrasse könnte abgrenzend wirken. Sicher wären für eine Erweiterung Einsparungen nötig, um die Kosten zu decken. Ich möchte nicht mehr fürs Essen bezahlen.



Michael Erler
(Geografie, 10. Sem., TUD)

Ich denke, im Sommer wäre das vielleicht eine gute Idee, aber ich halte es nicht unbedingt für nötig. Es gibt ja auch so genug Sitzplätze. Außerdem sehe ich keinen Nutzen für eine Terrasse im Winter.




Mareike Sach
(Psychologie, 2. Sem., TUD)

Eine Erweiterung der Cafeteria wäre gut, denn der Platz ist schön zum Sitzen. Der ökonomische Aufwand dürfte nicht zu hoch sein. Aber auch Stühle und Tische würden reichen.



Fotos: Amac Garbe