Passend zum Strahlewetter lädt das „la pampa“-Festival zum dritten Mal nach Görlitz
Von Isabelle Starruß
Sommer, Sonne und die passende Musik: Das „la pampa“ lockt drei Tage mit musikumgarnter Wohlfühlatmosphäre.
Am Wochenende (9. bis 11. Juli) ist es wieder soweit: Mehr als 40 Acts spielen auf dem wohl gemütlichsten deutschen Festival im Freibad Hagenwerder in Görlitz auf.
Auf zwei wechselseitig bespielten Bühnen sowie einer kleinen Auftrittsplattform am See, die tagsüber für Akustik- und in den Abendstunden für DJ-Klänge sorgt, werden reichlich Alternativen geboten. Jedoch ohne, dass der Besucher etwas verpassen muss. „Musik soll keine Fast-Food-Ware sein“, erklärt Kai Grebasch, Mitorganisator des „la pampa“. Genau deshalb lautete die Philosophie von Anfang an: „Festival ist Kurzurlaub mit guter Musik“. „Im Urlaub will ich mich wohl fühlen, Atmosphäre genießen, Spaß haben“, weiß Grebasch, und so sollten beim pampa auch möglichst viele Stressfaktoren vermieden werden, um das vielfältige Line-Up vollends genießen zu können.
Dieses Jahr sind unter anderen TOCOTRONIC, GET WELL SOON und WHO MADE WHO mit am Start. „Die richtige Mischung aus bekannten Headlinern und spannenden Neuentdeckungen ist der Schlüssel zum Erfolg“, weiß Grebasch, der wie alle Organisatoren und Helfer ehrenamtlich am „la pampa“ mitarbeitet. Auch Roman Schwarz, der nicht nur seit 2008 hinter der Bühne mitorganisiert, sondern auch als Schlagzeuger der dreiköpfigen Dresdner Postrock-Band THE FRIENDLINESS IS GOING HAPPY nun bereits das dritte Jahr in Folge mit auf der Bühne steht, weiß um das Besondere des Festivals: „Auf dem pampa zu spielen ist daher so schön, weil man ganz selten mit so vielen Freunden in einer so schönen Umgebung zusammen ist.“ Und dann sind da noch die ganzen persönlichen Highlights der Besucher. „Am schönsten ist es, wenn ein Besucher wegen zwei Bands den Weg in die Pampa antritt – und mit vier neuen Lieblingsbands wieder nach Hause fährt“, sagt Grebasch, der Geschichte und Anglistik studiert hat und in Görlitz berufstätig ist.
Auch abseits der Musik schaffen eine Schwimmbar auf dem See, ein Volleyballturnier, ein Open-Air-Kino sowie spannende Lichtinstallationen am Abend die richtige pampa-typische Wohlfühlatmosphäre rund um den Badesee. Und das Festival erfreut sich wachsender Beliebtheit: Bereits 2009 kamen doppelt so viele Besucher wie im Vorjahr. Doch bei 2 500 Besuchern ist leider Schluss. Drum beeile sich, wer noch kein Ticket ergattert hat! („ad rem“ verlost Freikarten, siehe ABSAHNEN 19.2010)
Zum Foto: Auch Roman Schwarz ist mit seiner Band bereits zum dritten Mal beim „la pampa“ dabei.
Foto: Amac Garbe